DIN EN 1627: Einbruchhemmende Sicherheitsfenster

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster DIN EN 1627-1630:
RC3-Holzfenster, RC3-Holz-Alu-Fenster, RC3-Alu-Fenster, RC3-Hebe-Schiebe-Türen, RC4-Holzfenster, RC4-Holz-Alu-Fenster

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster gemäß zertifizierter Widerstandsklassen RC1 bis RC4 - unsichtbare Sicherheitstechnik

Unsichtbare Sicherheitstechnik
Einbruchhemmende Sicherheitsfenster:
Sicherheitstechnologie, die man zunächst nicht sieht!

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster: Nach jahrelanger Planung und Entwicklung konnten wir erfolgreich Sicherheitssysteme sowohl in Rahmen und Beschlägen als auch im Fensterglas prüfen und herstellen und unser Sortiment an Sicherheitsfenstern stetig erweitern. Durch die Kombination von verschiedenen mechanischen Absicherungen gelingt es uns eine zertifizierte Widerstandsklasse bis RC4 zu erreichen. Dabei ist unsere Sicherheitstechnik zunächst nicht erkennbar.

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster gemäß zertifizierter Widerstandsklassen RC1 bis RC4 - schmale und filigrane Sicherheitsfenster

Schmale und filigrane Sicherheitsfenster
Einbruchhemmende Sicherheitsfenster:
Ästhetik, die man sieht!

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster: Wir kombinieren unsere eigens entwickelte Sicherheitstechnik mit filigranem Design. Bei uns ist die Sicherheit genauso wichtig wie das Design. Mit schlanken Ansichtsbreiten ermöglichen wir eine optisch Ansprechende Außenansicht, welche Bauherren und Architekten jegliche Freiheit und Kreativität ermöglicht. In Ergänzung mit unseren verschiedenen Fenstertypen und Materialien bieten wir maximale Flexibilität, herausragende Qualität und hohe Sicherheit gegen Einbrüche für Ihr Zuhause.


Sicherheitsfenster, Sicherheitstüren und Sicherheits-Hebe-Schiebe-Anlagen

Prüfung auf Einbruchhemmung

Die Prüfungen zur Zertifizierung einbruchshemmender Fenster, Türen und Hebe-Schiebe-Anlagen erfolgen nach DIN EN 1627 – 1630 an anerkannten Prüf- und Zertifizierungsstellen. Die Bauelemente werden hierbei in Resistance Classes (RC) von RC1 bis RC6 eingeteilt.

Die Prüfung erfolgt in verschiedenen Schritten. Zunächst wird die Widerstandsfähigkeit unter statischer und dynamischer Belastung geprüft. Im Anschluss müssen unsere Sicherheitsfenster die Widerstandsfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche bestehen. Hierbei spielt vor allem die Werkzeugwahl und Widerstandsdauer eine entscheidende Rolle zur Klassifizierung der Bauelemente in die Widerstandsklassen (Resistance Class).

Nach bestandener Prüfung erhaltene unsere Sicherheitsfenster, Sicherheitstüren oder Sicherheits-Hebe-Schiebe-Anlage die entsprechende Zertifizierung, die auch veranschaulicht, dass unsere Sicherheitselemente die Prüfkriterien sorgfältig von einer unabhängigen, neutralen Stelle untersucht und bewertet wurden.

Hoher Schutz durch jahrelange Erfahrung und höchste Qualität

PfBcert
  • Überwachungs- und Zertifizierungsvertrag Nr. 19/12-Ü166
  • ZE1 „Einbruchhemmende Bauelemente und Nachrüstprodukte“
  • ZE7 „Türen, Tore und Fenster mit Feuer- und / oder Rauchschutzeigenschaften“
  • „PfBcert“ – Zertifizierungsprogramm

Unsere hochwertigen Sicherheitsfenster werden fremdüberwacht

Widerstandsklassen für Sicherheitsfenster nach DIN EN 1627,
einbruchhemmende Fenster (RC1, RC2, RC3, RC4)
Fensterschutz
gemäß DIN EN 1627
RC1-Fenster RC2-Fenster RC3-Fenster RC4-Fenster
EINSATZEMPFEHLUNG RC1-Fenster
Grundsicherheit
Fenster und Türen mit geringer Einbruchhemmung bei nicht ebenerdigem Zugang
RC2-Fenster
Standardsicherheit
Fenster und Türen mit normalem Risiko
RC3-Fenster
Erhöhte Sicherheit
Fenster und Türen mit erhöhtem Risiko
RC4-Fenster
Hohe Sicherheit
Fenster und Türen mit hohen Sicherheitsanforderungen
Tätertyp,
mutmaßliche
Vorgehensweise
RC1-Fenster weisen einen Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf, Hochschieben und Herausreißen auf (vorwiegend Vandalismus) Der Gelegenheitstäter versucht bei RC2-Fenstern zusätzlich mit einfachen Werkzeugen, wie Schraubendreher, Zange und Keilen, das verschlossene verriegelte Bauteil aufzubrechen. Der Täter versucht bei RC3-Fenstern und RC3-Türen zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß sowie mit einfachem Bohrwerkzeug das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen. Der erfahrene Täter setzt bei RC4-Fenstern und RC4-Türen zusätzlich Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge, wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie Akku-Bohrmaschine ein.
Einbruchswerkzeug Sicherheitsfenster Widerstandsklasse RC1 Faust Sicherheitsfenster Widerstandsklasse RC2 Schraubendreher Sicherheitsfenster Widerstandsklasse RC2 SchraubendreherSicherheitsfenster Widerstandsklasse RC3 Brechstange Sicherheitsfenster Widerstandsklasse RC2 SchraubendreherSicherheitsfenster Widerstandsklasse RC3 Brechstange
Sicherheitsfenster Widerstandsklasse RC4 BohrmaschineSicherheitsfenster Widerstandsklasse RC4 Axt
Widerstandszeit keine
manuelle
Prüfung
3
Minuten
5
Minuten
10
Minuten
ausgewählte
Referenzen
für
Sicherheitsfenster

TIMM Sicherheitsfenster, einbruchhemmend (RC1, RC2, RC3, RC4)
Fenstertyp, Material RC1-Fenster RC2-Fenster RC3-Fenster RC4-Fenster
Holzfenster RC1
RC2
RC3
RC4
Holz-Alu-Fenster RC1
RC2
RC3
RC4
Alu-Fenster RC1
RC2
RC3
RC4
Stahl-Fenster RC1
RC2
RC3
RC4
  RC1-Fenster
geringer Schutz
oberes Stockwerk
Privathaus
RC2-Fenster
durchschnittlicher Schutz
Erdgeschoss
Privathaus
RC3-Fenster
hoher Schutz
Geschäftshaus
Privathaus
RC4-Fenster
sehr hoher Schutz
Ministerien
Villenobjekte

TIMM Sicherheits-Türen, einbruchhemmend (RC2, RC3, RC4)
Türen, Material RC2-Türen RC3-Türen RC4-Türen
Holztüren RC2
RC3
RC4
Holz-Alu-Türen RC2
RC3
RC4
Alu-Türen RC2
RC3
RC4
Stahl-Türen RC2
RC3
RC4
  RC2-Türen
durchschnittlicher Schutz
Erdgeschoss
Privathaus
RC3-Türen
hoher Schutz
Geschäftshaus
Privathaus
RC4-Türen
sehr hoher Schutz
Ministerien
Villenobjekte

TIMM Sicherheits-Hebe-Schiebe-Türen, einbruchhemmend (RC2, RC3)
Hebe-Schiebe-Türen, Material RC2-Hebe-Schiebe-Türen RC3-Hebe-Schiebe-Türen
Holz-Hebe-Schiebe-Türen RC2
RC3
Holz-Alu-Hebe-Schiebe-Türen RC2
RC3
Alu-Hebe-Schiebe-Türen RC2
RC3
Stahl-Hebe-Schiebe-Türen RC2
RC3
  RC2-Hebe-Schiebe-Türen
durchschnittlicher Schutz
Erdgeschoss
Privathaus
RC3-Hebe-Schiebe-Türen
hoher Schutz
Geschäftshaus
Privathaus

Sicherheits-Hebe-Schiebe-Türen

timm-fensterbau-hebe-schiebe-villa-1.jpg

Sonderlösungen im Bereich einbruchssicherer Hebe-Schiebe-Türen – durch eigene Planung eine Selbstverständlichkeit

Durch unsere Vielfalt können wir unabhängig beraten

timm-fensterbau-hebeschiebe-anlage-vielfalt

Einbruchssichere Hebe-Schiebe-Türen mit vielseitigen Öffnungsvarianten


Einbruchhemmende Sicherheitsfenster durch korrekten Wandanschluss

Wandanschluss

Für die Befestigung der Fensterelemente müssen im Hinblick auf Abstand der Befestigungspunkte, Randabstand und Ausführung der Wand (Festigkeit) je nach Anforderungen besondere Maßnahmen ergriffen werden.

Gegen Einbruch schützen angriffhemmende Verglasung

Glas

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster sind mit entsprechender angriffhemmender Verglasung auszustatten. Die Anforderungen am angriffhemmender Verglasung werden in DIN EN 356 definiert. Ab der Widerstandsklasse RC2 sind Mindestanforderungen an das Glas nach DIN EN 356 vorgegeben.

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster durch Verhinderung eines Herausbrechens der Verglasung

Glasanschluss/Verklebung

Um ein Herausbrechen der Verglasung zu verhindern, muss die Glashalteleiste im Falle eines Angriffs die auf die Verglasung einwirkenden Lasten aufnehmen. Die Glasleisten bei Holzfenstern müssen generell möglichst schräg zum Holz verschraubt werden, um ein Wegplatzen zu vermeiden. Hierbei sind mindestens eine Auflagebreite von 18 mm und ein Schraubenabstand von höchstens 200 mm zu beachten.


TIMM-Sicherheitsfenster im Herstellerverzeichnis der Polizei eingetragen

Sicherheitsfenster: Eingetragen in das Herstellerverzeichnis der Polizei

Geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Sicherheitsfenster

Aufgrund der steigenden Fallzahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl ist das Thema Einbruchschutz auch ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit der Polizeilichen Kriminalprävention. Ziel ist es, die Bevölkerung noch intensiver als bisher für eine wirksame Einbruchsprävention zu sensibilisieren. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen startete die Polizei die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH.

Eingetragen in das Herstellerverzeichnis der Polizei

Die Firma Hans Timm Fensterbau ist eingetragen in das von der Polizei veröffentlichte Herstellerverzeichnis über „geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster“. Unsere Holzfenster, Holz-Aluminium-Fenster und Aluminiumfenster in den Widerstandsklassen RC2, RC3 und RC4 gelten damit als „uneingeschränkt empfehlenswert“ für einen guten Einbruchschutz. Gerne beraten wir Sie in unserem Showroom.


Einbruchhemmende Sicherheitsfenster durch elektronische Zusatzbauteile

Eine weitere Option für einbruchhemmende Sicherheitsfenster, um die Sicherheit des Gebäudes und somit den Schutz gegen ungebetene Gäste zu erhöhen, besteht in der Verwendung von elektrischen Öffnungs- und Verschlussüberwachungen. Diese elektronischen Magnetkontakte haben generell zwei Funktionen. Zum einen kann man beim Verlassen des Hauses den Öffnungszustand aller Fenster über eine zentrale Überwachungseinheit abrufen und somit das Risiko eines Einbruchs deutlich minimieren. Zum anderen wird durch die Kopplung an einen Alarmsensor – in Verbindung mit einer Einbruchmeldeanlage – bei einem Einbruchsversuch unverzüglich Alarm ausgelöst.

Die wesentlichen Optionen für einbruchhemmende Sicherheitsfenster bei elektronischen Zusatzbauteilen

Gegen Einbruch schützen  Magnetkontakte mit reiner Öffnungsüberwachung

Magnetkontakt mit reiner Öffnungsüberwachung

Bei der Funktion „Öffnungsüberwachung“ wird geprüft, ob der Flügel eines Fensters oder einer Fenstertür geschlossen ist. Dazu wird ein Magnet verwendet, der bei geschlossenem Flügel durch sein Magnetfeld einen Kontakt im Magnetschalter schließt. Der Magnetschalter ist mit der Einbruchmeldeanlage verbunden. Wird der Flügel des Fensters geöffnet, bewegt sich der Magnet vom Magnetschalter weg. Durch das nachlassende Magnetfeld öffnet sich der Kontakt und unterbricht die Verbindung zur Einbruchmeldeanlage. Dieser Impuls löst über die Einbruchmeldeanlage Alarm aus.

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster durch Magnetkontakt mit kombinierter Öffnungs- und Verschlussüberwachung

Magnetkontakt mit kombinierter Öffnungs- und Verschlussüberwachung

Bei dieser Funktion wird sowohl das Öffnen des Flügels eines Fensters oder einer Fenstertür als auch seine Verriegelung überprüft. Hierzu wird ein spezielles Beschlagteil mit magnetischen Schließzapfen eingesetzt, das in Verschlussstellung des Beschlages einen Kontakt im Magnetschalter schließt, welcher mit der Einbruchmeldeanlage verbunden ist. Wird der Flügel geöffnet, der Hebel betätigt oder wird versucht, die Schließzapfen des Beschlages gewaltsam zu verschieben, bewegt sich der magnetische Schließzapfen vom Magnetschalter weg. Er unterbricht die Verbindung zur Einbruchmeldeanlage bzw. stellt eine Verbindung zu ihr her. Jeder Impuls löst Alarm aus. Folglich wird mit dieser Kombination auch schon Alarm ausgelöst, wenn das Fenster nicht richtig verschlossen ist.

Gegen Einbruch schützen Magnetkontakt mit zusätzlicher Sabotagelinie

Magnetkontakt mit zusätzlicher Sabotagelinie

Eine Sabotagelinie ist ein elektrischer Stromkreis, an den eine Spannung angelegt ist. Der Stromkreis wird von einer Einbruchmeldeanlage gespeist und überwacht. Wird der Stromkreis z.B. durch Zerstörung der Kabelverbindung unterbrochen, löst die Einbruchmeldeanlage Alarm aus.

Einbruchhemmende Sicherheitsfenster durch Magnetkontakt mit Fremdfeldüberwachung

Magnetkontakt mit Fremdfeldüberwachung

Bei der Funktion Fremdfeldüberwachung wird geprüft, ob durch ein Fremdfeldmagnetfeld der Magnetschalter manipuliert und die Einbruchmeldeanlage getäuscht werden soll. Hierzu wird ein spezieller Magnetschalter mit zwei Kontakten gesetzt, die beide mit der Einbruchmeldeanlage verbunden sind. Während der erste Kontakt auf das Magnetfeld des Magneten reagiert (Verschluss- und/oder Öffnungsüberwachung), öffnet sich der zweite Kontakt nur, wenn von außen ein Fremdmagnetfeld durch ferromagnetische Werkstoffe angelegt wird.

Gegen Einbruch schützt eine Alarmspinne

Alarmspinne

Eine weitere Option besteht darin, die Gläser mit einer zusätzlichen Alarmschleife auszustatten, die an die Einbruchmeldeanlage angeschlossen ist. Die Alarmspinnen sind sichtbar als auch verdeckt ausführbar. Durch die sichtbare Alarmschleife wird nach außen hin sichtbar und zusätzlich signalisiert, dass Einbruchsversuche Konsequenzen nach sich ziehen. Für Anwendungsbereiche, bei denen aus optischen Gründen auf sie sichtbare Alarmschleife verzichtet werden gibt es auch eine Variante mit unauffällig im Glasrand eingearbeitetem Alarmgeber. Im eingebauten Zustand wird diese Alarmschleife dann vom Glaseinstand verdeckt und ist damit praktisch nicht sichtbar. Alarmglasscheiben sind aus Einscheiben-Sicherheitsglas herzustellen, sogenanntem ESG. Beim Einbruchsversuch zerstört sich die Scheibe, der Draht der Alarmspinne „reißt“, und folglich wird Alarm ausgelöst.

Gegen Einbruch schützen abschließbarem Fenstergriff

Abschließbarer Fenstergriff

Im Sinne der DIN EN 1627 sind einbruchhemmende Fenster mit abschließbaren Fenstergriffen zu versehen. Zudem sind der Getriebebereich und die Befestigungsteile des Fenstergriffs bohrabweisend (sog. Anbohrschutz) wirksam zu schützen und somit das Verschieben des Beschlags von außen zu verhindern.

Gegen Einbruch schützen aufhebelsicheren Pilzkopfzapfen

Pilzkopfzapfen

Pilzkopfzapfen aus Stahl in Kombination mit Schließstücken, für einen sicheren Schließmechanismus. Dabei muss die Anzahl der Verriegelungspunkte zunächst auf das Rahmenmaterial und die Elementgröße abgestimmt werden. In jedem Fall muss die Verbindung zwischen Flügel und Blendrahmen mit aufhebelsicheren Beschlägen (Pilzzapfen), die rundum verkettet sind, ausgestattet sein.

Gegen Einbruch schützen ausreißfest Schließstücke

Schließstück

Die Schließbleche aus Stahl müssen „ausreißfest“ im Rahmen verschraubt werden. Hierbei sind geeignete Fensterbauschrauben zu verwenden.


Unterschiedliche Sicherheitsgläser bei Einbruchhemmung

Sicherheitsgläser in verschiedenen Widerstandsklassen

Die Gläser für unsere einbruchshemmenden Sicherheitsfenster wählen wir in der Regel gemäß DIN EN 1627 – 1630 aus. Natürlich setzen wir bei Kundenwünschen auch noch höherwertige Sicherheitsverglasungen – als die Normung vorschreibt – ein. Die Anforderungen an einbruchshemmende Gläser werden in der DIN EN 356 definiert. Die Gläser werden in verschiedene Widerstandsklassen (P-A- bzw. P-B-Klassen) unterteilt.

Bei einbruchhemmenden Gläsern sind zwei Arten zu unterscheiden. Gläser mit der Endung „A“ sind durchwurfhemmend, Gläser mit der Endung „B“ einbruchhemmend. Die Ziffer gibt die Anzahl der Folien an.

RC1 P4A
RC2 P4A
RC3 P5A
RC4 P6B
RC5 P7B
RC6 P8B

Sicherheitsgläser der P-A-Klassen

Gläser der P-A-Klassen werden mit herabfallenden Kugeln geprüft (DIN EN 356A). Hierbei wird eine Metallkugel, mit einem Durchmesser von 10cm und einer Masse von 4,11 kg, aus verschiedenen Höhen auf eine 110 x 90 cm große Scheibe fallen gelassen. Je mehr Folien zwischen den einzelnen Glasschichten sind, desto dicker wird die Scheibe und desto länger dauert es bis die Scheibe durchbrochen wird. Durchwurfhemmende Verglasungen wehren Spontanangriffe ab und bieten Schutz gegen Einbruch und Vandalismus. Die Polizei empfiehlt Verglasungen ab der Sicherheitsklasse P4A. Eine P4A-Scheibe muss beispielweise dreimal den Fall der Kugel aus 9 m standhalten.

Sicherheitsgläser der P-B-Klassen

Gläser der P-B-Klassen werden mit einer maschinell geführten Axt geprüft (DIN EN 356B). Hierbei wird versucht in eine 110 x 90cm große Scheibe einen 40 x 40 cm großen Durchbruch zu schlagen. Die 2 kg schwere Axt wird mit einer Geschwindigkeit von 11 m/s (39,6 km/h) auf die Prüfscheibe geschlagen. Die Anzahl der Schläge simuliert die Verwendung verschiedener Werkzeuge. Eine P6B-Scheibe muss beispielweise zwischen 30 und 50 Schlägen aushalten, bis es zum Durchbruch kommt.


Drei Arten von Sicherheitsglas setzen wir bei unseren Sicherheitsfenster, Sicherheitstüren und Sicherheits-Hebe-Schiebe-Anlagen ein

1. Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird vor allem bei Alarmgläsern eingesetzt.

Zur Herstellung von ESG werden Standard-Floatscheiben nochmals auf ca. 600°C erhitzt und schlagartig mit Luft abgekühlt. Dadurch entstehen im Glas Spannungen. Eine nachträgliche Bearbeitung der Scheibe ist nach diesem thermischen Vorspannen nicht mehr möglich, da sonst die Spannungsverteilung gestört werden und die Scheibe zu Bruch gehen würde.

Vorteile von Einscheibensicherheitsglas (ESG)

  • Einsatz bei Alarmglas
  • Erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit
  • Unempfindlich gegenüber Temperaturunterschieden
  • Erhöhte Biegebruchfestigkeit

Im Falle eines Bruchs zerfällt ESG in viele kleine stumpfe Bruchstücke und löst den Alarm aus

2. Verbundsicherheitsglas (VSG)

Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei beziehungsweise mehreren Scheiben mit dazwischenliegenden Folien. Man spricht hier von sogenannten Glas-Folie-Glas-Verbindungen. Die Anzahl der hochelastischen Polyvinylbutyral-Folien (PVB) kann nach Anspruch an die Einbruchs- beziehungsweise Durchschusshemmung variieren. Die Scheiben werden somit je nach Sicherheitsanforderung immer dicker und auch schwerer. Beim Einbruchsversuch bleiben an den Folien die Glas-Bruchstücke haften.

Im Herstellungsprozess werden die einzelnen Glasscheiben zunächst gründlich gereinigt bevor sie dann im Sandwich-Prinzip mit den Folien zusammengelegt werden. Im Anschluss daran pressen Walzen bei einer bestimmten Temperatur die Gläser zusammen – der Vorverbund entsteht. Im letzten Herstellungsschritt gelangt der Vorverbund in einen sogenannten Autoklaven. Hier werden die Glasscheiben mittels Temperatur und Druck dauerhaft miteinander verbunden, sodass die fertigen VSG-Gläser entstehen.

Vorteile von Verbundsicherheitsglas (VSG)

  • Bruchstücke haften an Folie
  • Durchschusshemmend (je nach Dicke)
  • Sprechwirkungshemmend (je nach Dicke)
  • Höhere Schalldämmung

erhöhter Einbruchschutz, minimierte Verletzungsgefahr

3. Polycarbonatglas (PC)

Polycarbonat (PC) zählen zu den thermoplastischen Kunststoffen und kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn klassisches Verbundsicherheitsglas an seine Grenzen stößt (zu dick und zu schwer) oder Kunden ein besonderes Schutzbedürfnis haben.

Polycarbontglas hat besondere Eigenschaften, denn es verbindet die besonderen Eigenschaften von Glas und Polycarbonat. Glas ist sehr kratzfest und steif. Polycarbonat dagegen ist sehr leicht, schlagzäh und hat eine verhältnismäßig weiche Oberfläche. Die Kombination der beiden Materialien führt zu sehr guten, fast undurchdringbaren und hochtransparenten Sicherheitsgläsern, die mit Ihrer hohen Widerstandsfähigkeit überzeugen.

Vorteile von Polycarbonatglas (PC)

  • Dauerhaft elastische Verklebung zwischen Glas und PC
    • Glas = kratzfest + steif
    • PC = schlagzäh
  • Sehr einbruchsicher
  • Sehr schusssicher
  • Sehr leicht
  • Hohe Festigkeit und Steifigkeit
  • Ausgezeichnete Schlagzähigkeit

Hoher Schutz bei Einbruchsversuchen


Referenzen: Einbruchhemmende Sicherheitsfenster

Lassen Sie sich von mehr als 100 interessanten Fensterbau-Referenzen überzeugen. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Bauherren und Architekten funktionale, dauerhafte und energetisch hochwertige Objektlösungen geschaffen und dabei die ästhetischen Anforderungen erfolgreich umgesetzt und erfüllt zu haben. Lassen Sie sich begeistern und inspirieren von einen kleinen Auswahl an umgesetzten Lösungen. Sicherheitsfenster-Referenzen anschauen …